Die Altonaer Fischauktionshalle wurde 1896 eingeweiht. In Konkurrenz zum neu errichteten
Hamburger Fischmarkt in St. Pauli sollte sie beitragen, die Marktstellung Altonas zu halten.
Sie ist als dreischiffige Basilika im Stil der antiken römischen Markthalle erbaut, allerdings
zeitgemäß aus nicht rostendem Puddelstahl.
Im 2. Weltkrieg wurde die Halle 1943 stark beschädigt und danach über 30 Jahre vernachlässigt.
Sie zerfiel und die Salzlake für die Konservierung von Fischen setzte sogar dem Spezialstahl zu.
Der Architekt Günter Talkenberg setzte sich für den Erhalt der Halle ein, als er in den 70er Jahren
den Hochwasserschutz für den Hafenrand plante. Er restaurierte die Halle so vorbildlich, dass die
Auktionshalle als bisher einziges Hamburger Baudenkmal ein Diplom des Europäischen Preises für den
Denkmalschutz bekam.