Den
Altonaer Fischmarkt gab es schon im 17. Jahrhundert.
Sonntags morgens ist der Fischverkauf bereits seit 1703 erlaubt.
Seit etwa 1713 werden auch Obst, Gemüse, Speisekartoffeln, Fleisch,
Wurst, lebende Tiere, kurz: alles was man zum Leben braucht verkauft.
Heute gibt es eben auch Handyschalen und brasilianische Fahnen.
Wer alles genau wissen will, geht ins
Altonaer Museum. Über den Fischmarkt von heute informiert das
Fischinformationszentrum
in der Großen Elbstraße (wenn Sie's finden).
Den Fischmarkt versorgt mit der nötigen Logistik die
Fischmarkt Hamburg-Altona GmbH,
die 1934 aus dem Fischmarkt Hamburg-St.Pauli
und Fischmarkt Altona hervorgegangen ist. Wer einen Standplatz mieten will, wendet sich an das
Bezirksamt Altona, dort ist das Verbraucherschutzamt zuständig. Und wer den fischwissenschaftlichen Tiefgang braucht, sucht bei der Bundesforschungsanstalt für Fischerei mit Sitz in Altona.
Bücher gibt es antiquarisch, und bald auch bei uns: Hannes Bötticher,
"Komm her hier! Ganze Kiste ein Euro!", freistern verlag, erscheint 2006.
Sie können das Buch auf der Kontaktseite vorbestellen.